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Nr. 52 – Erkundung nach Blitzeinschlag, Saarbrücker Straße

8. September 2013 um 02:40 | von | Kategorie: sonstige

In der Nacht auf den 8. September wurden sicherlich viele Riegelsberger gegen 2:30 Uhr aus dem Schlaf gerissen. Ein heftiges Gewitter zog über Riegelsberg hinweg und wenige Minuten später wurden die Einsatzkräfte zur Erkundung nach Blitzeinschlag alarmiert.

Lage:

Nach Ankunft an der Einsatzstelle wurde schnell klar warum die Anwohner die Feuerwehr alarmiert hatten. In eine circa 40m vom Haus entfernte Tanne schlug der Blitz ein und zerstörte diese. Durch die Wucht des Einschlags steckten 1 Meter lange „Holzsplitter“ in der Hausfassade.
Die Zerstörung setzte sich im Inneren fort. Steckdosen wurden aus der Wand gedrückt, elektronische Geräte zerstört und an manchen Stellen platzte der Putz von den Wänden.

Maßnahmen:

Da aus fast allen Steckdosen schwarzer Rauch ausgetreten war, wurde – um einen möglichen Schmorbrand zu entdecken – mit Hilfe der Wärmebildkamera das komplette Haus auf Wärmestrahlung untersucht. Zusätzlich wurde der Energieversorger alarmiert.
Ansonsten waren keine weiteren Maßnahmen durch die Feuerwehr möglich.

Im Einsatz:

Stellv. Wehrführer mit ELF
LB1: HLF 20, DLK, ELF



Nr. 24 – brennender Gasgrill, Grubenstraße

18. Mai 2013 um 18:45 | von | Kategorie: Brandeinsatz

Lage:

Brennender Gasgrill mit Gasflasche auf einer Terasse. Der Eigentümer verhinderte mit einem Gartenschlauch dass das Feuer auf das Wohnhaus übergreift.

Maßnahmen:

1 Trupp unter Atemschutz zur Brandbekämpfung und Kühlung der Gasflasche mit einem C-Rohr. Da das Ventil durch den Brand zu stark beschädigt war konnte das weiter auströmende Gas nicht mehr abgeschaltet werden. In Absprache mit der Polizei wurden die ausströmenden Dämpfe mit Sprühstrahl niedergeschlagen. Zur Temperaturkontrolle an der Gasflasche war die Wärmebildkamera im Einsatz. Im Anschluß wurde im und um das Wohnhaus mit dem Gasmeßgerät noch Messungen durchgeführt. Der Eigentümer der sich bei dem Brand leichte Verletzungen zuzog wurde vom Rettungsdienst vor Ort Ambulant behandelt.

Im Einsatz:

LB 1: TLF 16/25-TH, DLK 23/12, ELF, LF8/6
LB 2: HLF16/16, MTF



Nr. 13 – Kaminbrand, Saarbrücker Straße

23. Februar 2013 um 20:45 | von | Kategorie: Brandeinsatz

Lage:

Nachbarn bemerkten Flammen und Funkenflug auf dem Dach des Nachbarwohnhauses und verständigten umgehend die Feuerwehr und die Bewohner des Hauses.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte brannte die Abdeckung des Schornsteines noch.

Maßnahmen:

Nach der ersten Erkundung wurde zunächst die Feuerstelle im Erdgeschoss leergeräumt, das Brandgut ins Freie gebracht und sicherheitshalber abgelöscht. Durch diese Maßnahme wurde auch der Funkenflug an der Spitze des Schornsteins reduziert und die Flammen erloschen ebenfalls.
Anschließend wurde der Kamin von innen mit einem Kaminspiegel und von außen mit der Wärmebildkamera kontrolliert. Der Kamin war frei und wies keine außergewöhnlichen Temperaturen auf.
Der zuständige Schornsteinfeger wurde alarmiert, ansonsten keine weiteren Maßnahmen durch die Feuerwehr.

Im Einsatz:

Wehrführer und Stellvertreter mit ELW
LB 1: TLF 16/25-TH, DLK 23/12, ELW

1 Kommando der Polizei



Nr. 7 – Zimmerbrand, Etzenhofer Straße

18. Januar 2013 um 01:05 | von | Kategorie: Brandeinsatz

Während die Einsatzkräfte aus Walpershofen noch mit dem PKW Brand beschäftigt waren und die Fahrzeuge in Riegelsberg gerade einrückten, ertönten plötzlich die Sirenen. Vollalarm für die gesamte Wehr mit dem Stichwort Zimmerbrand.

Ein Bewohner der Nachbarwohnung wurde auf den Rauchmelder in der Wohnung aufmerksam und weckte die Bewohner. Der Rauchmelder und der Nachbar haben somit eine Katastrophe verhindert und die drei Personen die sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs in der Wohnung befunden haben vor Schlimmerem bewahrt. Rauchmelder sind Lebensretter!

Lage:

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte befand sich laut Aussage einer Bewohnerin niemand mehr in der betroffenen Wohnung. In einem der Zimmer wurde ein Brand gemeldet.
Mit Hilfe der neu beschafften Wärmebildkamera konnte der Gruppenführer bereits bei der Erkundung von aussen das Zimmer mit der erhöhten Wärmeentwicklung erkennen.

Maßnahmen:

Um eine weitere Ausbreitung des Brandrauches in der gesamten Wohnung zu verhindern, wurde der mobile Rauchverschluss in den Zugang zum Brandraum eingesetzt und mehrere Lüfter in Stellung gebracht. Mit Hilfe der Wärmebildkamera wurde eine stark erhöhte Temperatur festgestellt. Sobald der Angriffstrupp an der Tür in Stellung war, wurde von außen die Fensterscheibe eingeschlagen. Der nun vorgehende Trupp konnte anschließend mit einem Luftstrom im Rücken die Zimmertür öffnen, die Temperatur und die gefährlichen Gase konnten durch das Fenster entweichen und das Feuer war schnell unter Kontrolle. Eine weitere Ausbreitung des Brandrauches konnte komplett vermieden werden.
In der Brandwohnung wurden eine Katze und ein Meerschweinchen gefunden und gerettet. Beide Tiere wurden in die Kleintierklinik transportiert.
5 Personen wurden vom Rettungsdienst versorgt, 3 davon stationär. Da die Wohnung der Familie nicht mehr bewohnbar war, wurde der Bürgermeister informiert. Klaus Häusle verschafft sich umgehend vor Ort einen Überblick über die Lage und bedankte sich bei den Einsatzkräften für die geleistete Arbeit.

Im Einsatz:
Wehrführer mit ELF
LB1: TLF 16/25-TH, DLK 23/12, LF 8, ELF, GW
LB2: HLF, MTF
1 Kommando der Polizei
2 Rettungswagen
1 Fahrzeug der Energis
Bürgermeister