Historie


Allgemeines und Personal

Im Sommer 1898 wurde unter dem damaligen Bürgermeister Lukas Speicher die Freiwillige Feuerwehr als Verein gegründet.

Davor gab es aber auch schon Männer, die sich mit dem Feuerschutz befassten. 1867 wurde in Riegelsberg die erste Feuerspritze angeschafft, die in der Scheune des Unternehmers Wagner untergestellt wurde. Im gleichen Jahr wurde der Bau eines Spritzenhauses beschlossen. Es entstand in der Nähe der Groß’schen Ziegelhütte (heute „Raiffeisen Landwelt“) zwischen den Ortsteilen Güchenbach, Buchschachen und Riegelsberg.

Damals mussten die Gerätschaften von einem Polizeidiener instand gehalten werden und  er musste für den Schutz der Geräte sorgen. Die Spritze wurde im Alarmfall von einem Pferdegespann zur Brandstelle gezogen. Der Pferdebesitzer, der zuerst am Spritzenhaus eintraf, erhielt dann eine Prämie.

Erster Vorsitzender und Brandmeister war Mathias Zewe.

1907 setzte sich die Wehr aus 4 Offizieren, 4 Abteilungsführern und 29 Mann zusammen. Mathias Zewe zum 1. Oberbrandmeister in Riegelsberg befördert. Am 18.10.1909 wurde Bürgermeister Julius Langer Chef der Feuerwehr. Er bemühte sich sehr stark um die Sicherheit seiner Bürger und baute die Feuerwehr weiter aus.

1912 begannen die Arbeiten für das 2. Gerätehaus in Riegelsberg. Am 1. Juni 1913 wurde das Gerätehaus eingeweiht. Standort war hinter der ehemaligen Schule in der Saarbrücker Straße, in Richtung Marienstraße; etwa in Höhe des heutigen NKD Marktes.

Während des Ersten Weltkrieges waren die Lebensmittel zur Verteilung an die Einzel-händler im Gerätehaus untergebracht.

Von 1908 bis 1914 bestand eine Feuerwehrkapelle.

Wegen seines hohen Alters trat am 18.4.1920 Alois Zewe in die Altersabteilung, sein

Nachfolger wurde Peter Groß, Karl Scherer sein Stellvertreter.

In den Jahren nach 1922 ist die Feuerwehr in 2 Löschzüge mit je 30 Mann aufgeteilt worden. Der Löschzug 1 umfasste die Wehrmänner von Riegelsberg, Buchschachen und Überhofen bis Depot Güchenbach unter Leitung des Brandmeisters (BM) Johann Koster. Der Löschzug 2 bestand aus den Wehrmännern von Güchenbach und Hilschbach unter Leitung des Oberbrandmeisters (OBM) Karl Scherer.

1928 wurde Amtsbürgermeister Heinrich Arens Chef der Wehr.

Nach dem Tode von OBM Peter Groß wurde im Juli 1931 Johann Nalbach (Urgroßvater des heutigen stellvertretenden Löschbezirksführers Andreas Nalbach) zum Wehrführer gewählt.

1935 wurde Amtsbürgermeister Fritz Wüsten Chef der Wehr und gleichzeitig örtlicher Luftschutzleiter.

Die Feuerwehrvereine wurden 1936 in ihrer bisherigen Form aufgelöst und an deren Stelle die Amtswehren errichtet. 1. Amtswehrführer wurde Fritz Schahn, Stellvertreter wurde Oberbrandmeister Georg Serf aus Köllerbach.

Zur Amtswehr gehörten:

  • Löschzug I und I: Köllerbach,
  • Löschzug III: Herchenbach,
  • Löschzug IV: Walpershofen,
  • Löschzug V und VI: Riegelsberg.

Am 2.3. 1937 starb Amtswehrführer Schahn und Oberbrandmeister Georg Serf übernahm die Führung der Wehr bis zum Erreichen der Altersgrenze.

1937 wurde Dr. Ernst Christmann Amtsbürgermeister und somit Chef der Freiwilligen Feuerwehr. Er ernannte Alois Neuhaus als neuen Amtswehrführer.

In den Kriegsjahren 1939 bis 1945 sind die meisten Feuerwehrmänner einberufen worden. Es mussten HJ (Hitlerjugend) Feuerwehrscharen aufgestellt werden. Durch frühzeitige Ein-berufungen war ein ständiger Wechsel entstanden. Es wurden in den Kriegsjahren bei der Amtswehr Riegelsberg 600 HJ Feuerwehrangehörige ausgebildet.

Am 1.6. 1944 übernahm Alois Klein (Großvater des heutigen stellvertretenden Wehrführers) die Leitung der Feuerwehr, sein Stellvertreter wurde Alois Momper.

1945 wurde Verwaltungsvorsteher Josef Schneider Chef der Wehr.

Am 1.4.1948 machte sich die Gemeinde Köllerbach selbständig und schied aus dem Amtsbezirk Riegelsberg aus. Die Löschzüge I und II Köllerbach und III Herchenbach bildeten eine eigene Wehr.

Amtsvorsteher Heinrich Bauer widmete ab 1.4.1952 als Chef seine Aufmerksamkeit der Wehr.

Das Gerätehaus Walpershofen wurde 1952 gebaut und seiner Bestimmung übergeben.

Im Ortsteil Von der Heydt (gehörte damals noch zu Riegelsberg) wurde wegen der besonderen Lage 1949 eine Löschgruppe aufgestellt, die vorerst mit einem Hydranten-wagen den Feuerschutz ausübte.

Im Jahr 1961 wurde Amtsvorsteher Paul Donie Chef der Wehr. Er hat mit den gewählten Gemeinderats- und Amtsratsmitgliedern die Wehr bestens unterstützt.

1963 schied der Amtswehrführer A. Klein nach über 45jähriger aktiver Dienstzeit aus. Für besondere Verdienste wurde ihm das Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland verliehen.

Anschließend übernahm Erich Groß die neue Amtsfeuerwehr Riegelsberg. An seine Seite traten Willi Nalbach und Josef Rosar (Vater des ehemaligen Wehrführers G.Rosar und des ehemaligen Löschbezirksführers P. Rosar).

Im gleichen Jahr wurde die 1. Jugendgruppe gebildet. Von den 24 Jugendlichen wurden nach 3-jähriger Ausbildung 18 Mann in die aktive Wehr übernommen.

1974 wurde Manfred Altmeyer zum stellvertretenden Wehrführer gewählt.

Im gleichen Jahr wurde Walter Wagner als Bürgermeister der Gemeinde zum  Chef der Feuerwehr ernannt. Dieses Amt hat er bis zum Jahr 1981 ausgeführt.

Im Jahr 1980 wurde Gerd Schäfer zum Löschbezirksführer ernannt.

Von 1981 bis 1991 wurde Dr. Holzer Bürgermeister der Gemeinde und somit auch Chef der Wehr.

Der 5. Stadtverbands-Feuerwehrtag in Verbindung mit dem 85jährigen Jubiläum der Feuerwehr Riegelsberg wurde im Juni 1983 ausgerichtet. Wehrführer Erich Groß konnte anlässlich dieses Ereignisses auf eine 20jährige Tätigkeit als Wehrführer zurückblicken.

Ein Jahr später erhielt Erich Groß aus den Händen des damaligen Innenministers des Saarlandes, Herrn Dr. R Wicklmayr, das Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland.

Nach 24jähriger Tätigkeit als Wehrführer schied Erich Groß 1986 mit Erreichen der Altersgrenze aus der Wehr aus. In Anerkennung seiner Verdienste und als Zeichen der Wertschätzung wurde er zum Ehrenwehrführer ernannt.

Sein Nachfolger wurde Gerd Schäfer, Stellvertreter wurde Manfred Altpeter, aus Walpershofen. Der Wechsel an der Spitze der Wehr zog auch die Neuwahl der Löschbezirksführung nach sich. Der Löschbezirk Riegelsberg wurde fortan von Paul Rosar und seinem Stellvertreter Benno Braun geführt. Im Löschbezirk Walpershofen wurde Werner Hund zum Löschbezirksführer und Klaus Zimmer zu seinem Stellvertreter ernannt.

Im September 1986 feierte der LB Walpershofen das 75 jährige Bestehen.

1988 musste Wehrführer Gerd Schäfer seine Funktion aus gesundheitlichen Gründen aufgeben. Sein Nachfolger wurde Manfred Altpeter, der die Wehr kommissarisch führte, bis er am 25.2.1989 wurde er zum Wehrführer ernannt.

Einen schönen Erfolg verzeichnete die Jugendfeuerwehr, die aus der Stadtverbandsausscheidung zum Bundeswettkampf als Sieger hervorging und bei der Landesausscheidung in Losheim im Juni 1989 einen achtbaren 7. Platz belegte.

Der neugewählte Wehrführer Georg Rosar und dessen Stellvertreter Wolfgang Roigk wurden am 26.1.1990 ernannt.

Am 30.10.1991 wurde Lothar Ringle als Bürgermeister und Chef der Wehr Nachfolger von Dr. Norbert Holzer. Bürgermeister Ringle hatte, wie auch sein Amtsvorgänger, stets ein offenes Ohr für die Belange der Wehr gezeigt.

Im Jahr 1996 schied der stellvertretende Löschbezirksführer aus Walpershofen, Robert Darm, aus der Wehr aus und trat in die Altersabteilung über. Sein Nachfolger wurde Guntram Brück.

Anlässlich der Jahreshauptübung 1997 wurden erstmals weibliche Mitglieder in die Wehr aufgenommen.

1998 wurde im großen Rahmen das Fest zum 100-jährigen Bestehen der Feuerwehr Riegelsberg gefeiert.

Im April 1999 wechselte Wolfgang Roigk in die Altersabteilung, sein Nachfolger wurde Hans Peter Frühauf.

Im Herbst 2001 übernahm Hans Peter Frühauf das Amt des Wehrführers von Georg Rosar. Sein Stellvertreter wurde Gerhard Kaiser.

Da Hans Peter Frühauf aus gesundheitlichen Gründen im Frühjahr 2003 zurücktrat übernahm Gerhard Kaiser das Amt des Wehrführers, dass er bis zum Juni 2013 inne hatte. Seit dem 9. Juni 2013 ist Volker Klein im Amt als neuer Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Riegelsberg.

Da Paul Rosar im Herbst 2001 aus der Wehr austrat übernahm Karlheinz Schmidt das Amt des Löschbezirksführers, seine Stellvertreter waren Hans Martin Himbert (bis Januar 2004) und bis 2011 Andreas Nalbach.

Jörg Klein wurde im Januar 2008 zum Löschbezirksführer gewählt und hat das Amt im Jubiläumsjahr inne.

Die Ausbildung der Jugendlichen übernahm 1991 Georg Steimer. Im September 2007 übergab er das Amt des Gemeindejugendbetreuers an Matthias Martini.

Die Jugendbetreuer im Löschbezirk Riegelsberg sind Sascha Bayer mit seinem Stellvertreter Florian Weber. Im Löschbezirk Walpershofen sind dies Benjamin Schmidt und Sascha Simon.

Im Jahr 2004 konnte das 40-jährige Bestehen der Jugendfeuerwehr Riegelsberg gefeiert werden.

Bis zum Jahr 2008 wurde das Amt des Atemschutzwartes von Hans Martin Himbert ausgeführt, dann übernahm dieses Amt Thomas Becker.

Für die Pressearbeit ist Sascha Kausch seit dem Jahr 2008 zuständig.

Seit dem Herbst 2009 ist Klaus Häusle, als Bürgermeister auch Chef der Wehr. Er hat auch stets ein offenes Ohr für die Belange der Riegelsberger Wehr.

Die Einsatzbereitschaft der Wehr zu erhalten ist ein ständiges Bemühen. So werden ergänzend zu Lehrgängen an der Landesfeuerwehrschule auch interne Lehrgänge durchgeführt.

Ausrüstung

Neben dem personellen Bereich der Wehr ist auch der materielle Bereich erwähnenswert.

Die Kosten für Anschaffungen werden zu einem Teil von der Gemeinde und zum anderen Teil durch Zuschüsse des Stadtverbandes/Regionalverbandes Saarbrücken und des Landes finanziert.

1907 wurden 2 Hydrantenwagen mit je 150 m Schlauch, eine fahrbare Leiter (Länge 15 m) und persönliche Ausrüstungsgegenstände beschafft. Die o.a. Leiter war aber so schwer, dass sie von 15 Mann bedient werden musste. Sie wurde an die Grube in Luisenthal verkauft und durch eine 12 m Leiter ersetzt.

Zum besseren Einsatz wurden zusätzlich Feuerlöschgeräte in Pflugscheid bei dem Feuerwehrmann Pink und in Überhofen bei dem Feuerwehrmann Mang abgestellt.

Der Einsatz einer Radfahrerabteilung hat sich sehr gut bewährt. Alle Gerätschaften wurden mit Trageriemen versehen und konnten so zum Einsatzort gebracht werden.

Ab 1928 wurde die Feuerwehr Riegelsberg mittels einer elektrischen Sirene alarmiert. Diese war auf dem Rathaus installiert.

1937 wurde das erste Feuerwehrfahrzeug angeschafft. Es handelte sich um ein LF 8 (Löschgruppenfahrzeug der Firma Magirus, Pumpenleistung von 800 Liter pro Minute).

Am 27.9.1943 wurde der Amtswehr ein LF 15 (Löschgruppenfahrzeug, Pumpenleistung 1500 Liter pro Minute) von der Regierung zugeteilt und in Riegelsberg stationiert. Das LF 8 wurde an den Löschzug in Köllerbach abgegeben.

Der Löschzug in Walpershofen erhielt einen Tragkraftspritzenanhänger (TSA) mit einer Pumpe (Leistung 800 Liter pro Minute). Dieser musste immer von einem LKW zur Brandstelle gebracht werden. Im Juli 1954 kam dann ein zu einem Löschgruppenfahrzeug umgebautes Fahrzeug nach Walpershofen. Den TSA erhielt die Löschgruppe Von der Heydt.

1956 wurde in Riegelsberg eine weitere Sirene montiert (Standort auf dem Kindergarten in Buchschachen).

Am 30.4.1960 wurde das Tanklöschfahrzeug (TLF 16) mit einer Steckleiter geliefert.3 Jahre später wurde ein Funkgerät eingebaut.

1965 konnten 3 Fahrzeuge neu beschafft werden, ein Löschgruppenfahrzeug (LF 8) für Riegelsberg, ein LF 16 für Walpershofen und ein Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) für Von der Heydt.

Der Baubeginn für das heutige Gerätehaus war 1972, es konnte 1973 seiner Bestimmung übergeben werden.

1975 wurde ein „Ölalarmfahrzeug“ angeschafft, welches speziell zur Bekämpfung von Mineralöl- und Verkehrsunfällen ausgerüstet wurde.

Im Jahr 1978 wurde ein neues TLF 16 (Tanklöschfahrzeug) beschafft.

1982 konnte von der Berufsfeuerwehr Bremerhaven eine gebrauchte Drehleiter mit 30 m Leiterlänge (DL 30) günstig erworben werden.

Ein Jahr später wurde der Wehr durch den Stadtverband Saarbrücken ein Vorausrüstwagen (VRW) zur Verfügung gestellt. Dieses Fahrzeug war mit Geräten zur technischen Hilfe ausgestattet.

Im gleichen Jahr konnte im LB Riegelsberg ein neues LF 8 in Dienst gestellt werden, mit einem 800-Liter-Wassertank und einer leistungsstarken Pumpe versehen.

Durch die Einrichtung einer eigenen Atemschutzwerkstatt mit Füll- und Wartungsmög-lichkeiten im Jahr 1988, wurde der gestiegenen Bedeutung dieser Ausrüstung Rechnung getragen. Diese Geräte sind heutzutage unverzichtbar.

Die Atemschutzwerkstatt wurde durch Männer der Wehr in Eigenarbeit ausgebaut und eingerichtet.

Erheblicher Arbeitseinsatz der Wehrleute ermöglichte der Gemeinde 1989 die kosten-günstige Umstellung der Heizungsanlage im Gerätehaus Riegelsberg auf den Energieträger Erdgas. In Verbindung mit der in den Jahren 1993 und 1994 erfolgter Sanierung und Wärmeisolierung des Gerätehauses war damit ein Schritt zur Senkung des Energiever-brauches getan.

Nach langer Vorbereitung konnte der LB Walpershofen 1992 endlich ein neues LF 16 in Empfang nehmen. Dieses Fahrzeug ersetzte das LF 16 von 1965, das inzwischen erheblich reparaturanfällig geworden war. Auch hier wurde durch den Einbau eines 1600-L Wassertanks und die Ausstattung des Fahrzeuges mit leistungsstarkem Motor der Struktur wie auch den geographischen Gegebenheiten der Gemeinde Rechnung getragen.

Im Jahr 1993 konnte das Riegelsberger Gerätehaus mit einer Küche ausgestattet werden.

Erfreulich endete das Jahr 1995 für die Riegelsberger Wehr. Im Dezember wurden ein Mercedes-611 D-Kastenwagen als Ersatz für den GW Öl und ein Mercedes-Sprinter Mannschaftswagen als Ablösung für das überalterte TSF geliefert.

Der neue Gerätewagen wurde durch die Riegelsberger Wehrmänner in Eigenarbeit zu Beginn des Jahres 1996 ausgebaut. Dabei wurde die vorhandene Ausrüstung für Mineralölschadensfälle und technische Hilfeleistung berücksichtigt und Wert auf größtmögliche Funktionalität gelegt.

Auch die durch Bauschäden und Abnutzung notwendig gewordene Renovierung des Schulungsraumes und Treppenhauses im Riegelsberger Gerätehaus wurde 1995 in Eigenarbeit vorgenommen. Weitere Sanierungs- und Verschönerungsmaßnahmen werden ständig, meist in Eigenregie aber in Absprache mit der Gemeinde, durchgeführt. Nur so kann das Haus und die Außenlage in einem ordnungsgemäßen Zustand gehalten werden.

Im Jahr 1996 musste kurzfristig ein Ersatz für die fast 40 Jahre alte Drehleiter beschafft werden. So konnte zur Hauptübung eine gebrauchte Drehleiter (DLK 23/12) in Dienst gestellt werden. Dies war aber nur möglich, weil sich die Wehr und die Gemeinde stark darum bemüht hatten.

1997 gab es dann eine Beschaffungsaktion für die Nomex-Schutzkleidung, was einen erheblich besseren Schutz für die Wehrmänner und Frauen bedeutete.

Eine besondere Anschaffung gab es dann im Jahre 2000. Am 28.09.2000 erhielt der Wehrführer einen Einsatzleitwagen. Dieses Fahrzeug wird nur vom Wehrführer bzw. dessen Vertreter benutzt. Es dient ihnen zum direkten Erreichen der Einsatzstellen und Erkundungen vor Ort, was eine effizientere Arbeit der dann eintreffenden Einsatzkräfte ermöglicht.

2004 wurde dann ein neues Tanklöschfahrzeug beschafft (TLF 16/25 mit TH-Beladung). Somit konnte dann der „alte Tanker“, ein Magirus-Rundhauber aus dem Jahre 1961 außer Dienst gestellt und einem Museum übergeben werden.

Eine größere Baumaßnahme gab es dann im Jahre 2005. Nach über 30 Jahren wurden die alten Garagentore durch elektrische Tore ersetzt.

Im Jahr 2009 gab es ein besonderes Highlight, der Feuerwehr wurde eine neue Dreheiter (DLA (K) 23/12 CS) übergeben. In diesem Fall sei besonders die sehr gute Zusammenarbeit mit der Berufsfeuerwehr Saarbrücken zu erwähnen, ohne die die Beschaffung nicht so präzise über die Bühne gegangen wäre.

Im Frühjahr 2010 begannen die Arbeiten für den dringend notwendigen Anbau zum Umkleiden der Feuerwehrangehörigen der Aktiven Wehr getrennt nach Geschlechtern. Weiterhin kommen ein Lager und Werkstatt hinzu.

Im gleichen Jahr belegte die Feuerwehr Riegelsberg den 2. Platz beim Saarländischen Feuerwehr-Award

Eine hoch motivierte und gut ausgebildete Mannschaft in Verbindung mit einem guten Ausrüstungsmaterial sichern der Gemeinde Riegelsberg eine schlagkräftige Truppe die ein sicheres und ruhiges Wohnen in Riegelsberg möglich macht.

Dies Alles gilt es zu erhalten und zu fördern nach unserem Wahlspruch:

„Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“