Ihre Sicherheit

Ihre Sicherheit – Urlaubszeit

3. Juli 2017 um 16:05 | von | Kategorie: Ihre Sicherheit

Feuerwehr Riegelsberg informiert!

Die Zeitungen sind bereits voller Anzeigen über Reiseziele, am 03.07.2017 ist bei uns der erste Schüler-Ferientag. Sicher haben Sie bereits für die schönste Jahreszeit, den Urlaub, gebucht.
Da gibt es so einiges zu beachten, egal ob Sie mit dem eigenen PKW, dem Flugzeug, einem Reisebus oder anderen Reisemitteln an den Urlaubsort gelangen.
Zu Haus, im Ort und in großen Gebäuden (Riegelsberghalle, Schulen, Rathaus) bei uns kennen Sie alle Notausgänge, können Sie fast im Schlaf begehen.
Und was ist im Urlaub und auf dem Weg dahin??
Da gibt’s die ersten Schwierigkeiten, Ihre Feuerwehr möchte darauf aufmerksam machen.

Auf der Autobahn (z.B. zum Flughafen Frankfurt) sehen sie Notausgangschilder (weißes Männchen auf grünem Grund) an den Schallschutzwänden der Autobahn, an den Autobahntunneln und ähnlichen Bauwerken. Im Standardfall ist der Not“ausgang“ der Platz hinter der Leitplanke. Natürlich mit der Warnweste aus Ihrem Kfz.

Im Flughafen werden Sie mit einer Fülle von Schildern konfrontiert, alles Sicherheitseinrichtungen für SIE, die sie auch bedienen müssen, sollen, können.
Da gibt es Brandmelder, Entrauchungsknöpfe, Notausschalter (an den Kofferbändern), Handfeuerlöscher, Nottelefone, Erste-Hilfe-Kästen, AED`s (automatisierter externer Laiendefibrillator), Notausgangs-Schilder und vieles mehr.
Sie haben noch Zeit, bis das das Boarding beginnt; machen Sie sich mit IHREN Sicherheitseinrichtungen vertraut und lesen Sie die Bedienungseinrichtungen.

Im Flugzeug erwartet Sie vor jedem Sitz eine Sicherheitskarte. Sie zeigt Ihnen, wie sie im Notfall ein Flugzeug verlassen können. Wir hoffen, Sie müssen es nie tun, jetzt jedoch sind Sie vorbereitet.

Im (Shuttle-)Bus finden Sie Hinweise zu Notausstiegsklappen im Dach, an den Seitenfenstern (mit kleinen Hämmern), an der Tür ein „Nothahn“ zum Öffnen der Türen, einen Feuerlöscher an den Türen und mehr.

 
Endlich im Hotel, eingecheckt und die schweren Koffer mit dem Aufzug nach oben gebracht.
Da ist jetzt ein Getränk an der Hotelbar das Richtige.
Laufen Sie doch `mal die Nottreppen (weißes Männchen auf grünem Grund) hinunter, sie erkunden in Ruhe „Ihren“ Weg in die Sicherheit.

Ist Ihr Hotel ein Kreuzfahrtschiff, führen alle Wege (natürlich zu Fuß) auf das Bootsdeck. Dort sind Sie erst einmal sicher.
Kirchen und Hallenbäder sind relativ übersichtlich, dort können Sie den sicheren Ausgang meist schon sehen.

In Restaurants und Museen ist der Rettungsweg häufig verwinkelt, man möchte Ihnen die Rettungsschilder manchmal nicht offen zeigen. Ziehen Sie ruhig mal Vorhänge weg, dort können Ihre Rettungswegschilder versteckt sein.

Insgesamt seien Sie ruhig ein bisschen neugierig, fragen Sie notfalls nach Rettungswegen oder machen sich selbst vertraut.
Es kann im wahren Wortsinn Ihre letzte Rettung sein.

Ihre Riegelsberger Feuerwehr wünscht Ihnen eine gesunde Heimkehr aus dem Urlaub.
Natürlich beantworten wir gern Detailfragen gern unter bse@ff-riegelsberg.de



Ihre Sicherheit (VIII) – Hydranten und Winterdienst

8. Januar 2017 um 16:30 | von | Kategorie: Ihre Sicherheit

Es brennt bei Ihnen oder Ihren Nachbarn. Was nun?

Hoffentlich wurde im ersten Schritt ein korrekter Notruf über die 112 abgesetzt.

Die Feuerwehr hat sich bestmöglich gegen die aktuellen Witterungsverhältnisse gerüstet, so stehen z.B. je ein Löschfahrzeug in Riegelsberg und Walpershofen auf Schneeketten in den Gerätehäusern. Zwei weitere Fahrzeuge (unter anderem auch die Drehleiter) in Riegelsberg sind mit sogenannten Schleuderketten ausgestattet. Somit werden die Rettungskräfte schnellstmöglich an der Einsatzstelle ankommen.

Doch hier endet dann auch schon der Einflussbereich der Feuerwehr. Auf viele weitere Faktoren haben Sie, die Bürger von Riegelsberg, direkten Einfluss. So wird in vielen Straßen auf Grund der zusammengeräumten Schneemassen etwas ‚wilder‘ geparkt als sonst. Bitte bedenken sie, dass die Feuerwehr mit LKWs, teilweise 16t schwer, zu Ihnen und auch dem Nachbarn am Ende der Straße durchkommen muss.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Löschwasserversorgung. Jedes Löschfahrzeug in der Gemeinde Riegelsberg besitzt einen Löschwassertank mit einem Vorrat zwischen 800 und 2500 Litern Wasser. Ist dieser Vorrat aufgebraucht wird auf das Trinkwassernetz der Gemeinde zurückgegriffen. Im gesamten Gemeindegebiet erfolgt der Zugriff auf dieses Netz über sogenannte Unterflurhydranten.

Unterflurhydrant HydrantenschildQuelle Bilder: Wikipedia

Diese Hydranten sind in die normalen Gehwege und Straßen integriert und somit aktuell auch durch Schnee und Eis bedeckt. Unterflurhydranten sind leicht über die roten Hinweisschilder (siehe oben) zu erkennen und zu lokalisieren.

Erklärung Hydrantenschild:

H300: Durchmesser der zugehörigen Wasserleitung in mm
1,1: linke/rechte Entfernung des Hydranten vom Schild (in diesem Fall links) in Metern
8,4: vordere Entfernung des Hydranten vom Schild in Metern

Daher bitten wir sie:

  1. Hydranten im Straßen- und Gehwegbereich nie mit einem Fahrzeug zuparken (natürlich nicht nur im Winter)
  2. Hydranten nicht als Ablagefläche für den weggeräumten Schnee benutzen
  3. Hydranten wenn möglich regelmäßig von Schnee und Eis befreien

Die Suche nach einem verdeckten Hydranten und das Freiräumen kann wertvolle Minuten kosten in denen die Feuerwehrangehörigen nicht tätig werden können. Denken sie immer daran: Es könnte auch bei Ihnen oder Ihrer Familie brennen.



Brandgefahr durch Weihnachtsgestecke und Nadelbäume

8. Dezember 2016 um 17:01 | von | Kategorie: Ihre Sicherheit

Die Freiwillige Feuerwehr Riegelsberg warnt auch in diesem Jahr eindringlich vor der großen Brandgefahr, die Weihnachtsgestecke und Nadelbäume in Verbindung mit brennenden Kerzen darstellen.

Bei trockenen Tannenzweigen reicht oft schon ein Funke um sie zu entzünden. Auf eine Vielzahl von dramatischen Wohnungsbränden in der Advents- und Weihnachtszeit der vergangenen Jahre blicken die örtlichen Feuerwehren zurück, die es auch in diesem Jahr aus Unachtsamkeit heraus wieder geben wird.  Der weitaus größte Teil dieser Brände könnten vermieden werden, wenn die Bürger selbst mehr Vorsorge treffen und vor allem Kerzen nicht unbeaufsichtigt brennen lassen würden.

Nach Brandausbruch können Schäden verringert werden, wenn sofort nach der Entdeckung die Feuerwehr gerufen wird. Über den Notruf 112 sind die Feuerwehren rund um die Uhr erreichbar und einsatzbereit. Die Riegelsberger Wehr stellt noch einmal klar, dass die Feuerwehr, die zu einem Schadenfeuer in einer Wohnung gerufen wird, in jedem Falle für den Geschädigten und natürlich auch für den Anrufer kostenfrei tätig wird: „Die Feuerwehr würde einen Brandeinsatz bei einem Wohnungsbrand nur bei vorsätzlicher Brandstiftung in Rechnung stellen“.

Tipps für mehr Sicherheit in der Weihnachtszeit:

  • Adventsgestecke und Weihnachtsbäume trocknen mit der Zeit aus und sind dann sehr leicht entflammbar. Das trockene Reisig brennt mit hoher Geschwindigkeit und hoher Temperatur ab. Eine Ausbreitung auf das gesamte Zimmer oder die Wohnung ist deshalb innerhalb von Minuten möglich. Halten sie deshalb immer einen geeigneten und funktionsfähigen Feuerlöscher griffbereit. Im Notfall kann auch ein bereitstehender Eimer Wasser oder eine gefüllte Bodenvase helfen.
  • Kerzen sollten stets auf einer nicht brennbaren Unterlage gestellt und von allen brennbaren Gegenständen fern gehalten werden.
  • Feuerzeuge und Zündhölzer sollten immer außer Reichweite von Kindern aufbewahrt werden.
  • Aus Sicherheitsaspekten und vor allem in Haushalten mit kleinen Kindern, sind elektrische Kerzen ratsam. Diese sollten den VDE-Bestimmungen entsprechen.
  • Der Weihnachtsbaum sollte so aufgestellt werden, dass er sicher und in ausreichender Entfernung zu leicht brennbaren Gegenständen steht.
  • Kerzen sollten am Weihnachtsbaum so angebracht werden, dass zu darüber liegenden Zweigen genug Abstand bleibt. Kerzen sollten stets von hinten nach vorne und von oben nach unten angezündet und in umgekehrter Reihe gelöscht werden. Wunderkerzen nie in unmittelbarer Nähe vom Weihnachtsbaum abbrennen und glühende Reste sorgfältig entfernen.
  • Bei der Zubereitung eines Festessens sollte bedacht werden, dass brennendes Fett in der Pfanne oder Friteuse nie mit Wasser gelöscht werden darf. Dies führt zu einer Fettexplosion, die für alle umstehenden lebensgefährlich ist. Im Falle eines Falles legt man den Deckel auf Topf oder Pfanne und nimmt den Behälter von der Herdplatte. Ein festsitzender Deckel erstickt das Feuer, die Flamme erlischt.
  • Brennende Kerzen und glühende Herdplatten sollten niemals unbeaufsichtigt bleiben.

Die Freiwillige Feuerwehr Riegelsberg wünscht allen Bürgerinnen und Bürgern ein schönes und besinnliches Weihnachtsfest.

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Damit es an den Festtagen nicht zu solch dramatischen Bränden kommt, sollten bereits vorher Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden.



Ihre Sicherheit – Sommerzeit = Grillzeit

5. Juli 2015 um 17:00 | von | Kategorie: Ihre Sicherheit

Damit die sommerliche Party am Holzkohlengrill oder Schwenker ein vergnügtes Erlebnis bleibt und nicht zu einem Brandunfall gerät, sind folgende wichtige Regeln unbedingt zu beachten:

  • Sicheren Standplatz wählen – auf keinen Fall im Wald, Parkanlagen oder auf Wiesen
  • Keine leicht brennbaren Stoffe in unmittelbarer Nähe der Feuerstelle (z.B. Lampions, Girlanden etc.) anbringen
  • ausreichenden Sicherheitsabstand (mind. 2-3 Meter) schaffen
  • Löschmittel bereitstellen, z.B. Feuerlöscher oder Eimer Wasser
  • ebenen, nicht brennbaren Untergrund wählen und Standfestigkeit des Gerätes prüfen
  • Rettungs- und Fluchtwege freihalten
  • Vorsicht beim Entzünden
  • Möglichst nur Trockenbrennstoffe, wie z.B. Grillanzünder u.ä. verwenden
  • Niemals flüssigen Brennstoff in glimmende Holzkohle nachgießen!
  • Glut nicht durch Pressluft oder Sauerstoff anfachen
  • auf schwer oder mindestens normal entzündliche Kleidung achten (Kleidung aus Synthetik unbedingt vermeiden!)
  • Grillgeräte niemals von Kindern bedienen oder gar anzünden lassen
  • Kindern den Zutritt zum Sicherheitsbereich (2-3 Meter) verwehren, ggf. bei größeren Partys oder Festen durch eine Absperrleine sichern
  • die Brandstelle immer sauber verlassen
  • Heiße Asche, Holzkohlereste usw. niemals unbeaufsichtigt lassen
  • sämtliche Verbrennungsrückstände ablöschen, am besten mit Wasser
  • Holzkohlereste, Asche etc. niemals einfach auskippen und zurücklassen; wenn möglich eingraben und übererden

Bei einer Brandausdehnung oder einem Verbrennungsunfall nicht lange zögern:

NOTRUF 112 wählen

Die Freiwillige Feuerwehr Riegelsberg mit den Löschbezirken Riegelsberg und Walpershofen ist für Sie da. 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr!

Wenn Sie weitere Fragen über die Feuerwehr, den Feuerwehrförderverein oder über Brandschutz haben, sind wir gerne für sie da!

Die Gerätehäuser Riegelsberg und Walpershofen sind Mittwochs von 18:00 Uhr – 20:00 Uhr besetzt. Schauen sie einfach bei uns vorbei!



Ihre Sicherheit (IX) – Verhalten bei Gasgeruch

1. Mai 2015 um 15:30 | von | Kategorie: Ihre Sicherheit

Immer mehr Haushalte in Riegelsberg sind mit Erdgas versorgt. Doch was tun wenn sie plötzlich einen Gasgeruch wahrnehmen?

  1. Bewahren Sie Ruhe!
  2. Vermeiden Sie offenes Feuer! Nicht Rauchen! Keine Feuerzeuge, keine elektrischen Schalter, Stecker und Klingeln betätigen.
  3. Öffnen Sie Fenster und Türen! Bei Gasgeruch im Keller: Kellerfenster von außen öffnen.
  4. Schließen Sie alle Hähne an Gaszählern und Gasgeräten! Keller nur nach ausreichender Lüftung betreten!
  5. Leuchten Sie niemals Gasleitungen und Gaszähler mit Flammen ab! Auch schwachen Gasgeruch und Gasgeruch auf der Straße melden.
  6. Warnen Sie alle Mitbewohner! Wichtig nicht klingeln sondern klopfen! Verlassen Sie so schnell wie möglich das Haus (bei Gasgeruch im Haus) und setzen sie einen Notruf (112) ab. Die Leitstelle der Feuerwehr wird dann auch ihren Energieversorger alarmieren.
  7. Die Einsatzkräfte vor der Tür erwarten und in die Situation einweisen!

WICHTIG: Bei allen oben genannten Maßnahmen geht ihr Eigenschutz natürlich vor, d.h. das sie auf keinen Fall den Keller betreten um den Gashahn zu schließen falls im Keller eine erhöhte Gaskonzentration vorhanden sein könnte.



Freitag, der 13. April 2012 ist bundesweiter Rauchmeldertag

10. April 2012 um 15:14 | von | Kategorie: Ihre Sicherheit

Auch Spürnasen riechen keinen Rauch im Schlaf

Müde bin ich, geh zur Ruh… Wenn wir uns schlafen legen, bekommt auch unser Geruchssinn seine verdiente Pause. Bei einem Brand in den eigenen vier Wänden kann diese eigentlich gesunde Körpereigenschaft aber fatale Folgen haben. Sicheren Schutz bieten Rauchmelder – sie schlafen nie. Mit der Zeichentrickfigur „Herr Riecher“ informieren in diesem Jahr Feuerwehren, Schornsteinfeger, Versicherungen und der Einzelhandel in einer gemeinsamen Kampagne die Verbraucher zum bundesweiten Rauchmeldertag am 13. April über vorbeugenden Brandschutz.

Bald bundesweite Rauchmelderpflicht

Aktuell haben mit Niedersachsen bereits zehn Bundesländer eine Rauchmelderpflicht eingeführt, und Nordrhein-Westfalen folgt demnächst. Das Ziel der breit angelegten Aufklärungskampagne ist aber klar: bundesweiter Schutz vor lebensgefährlichem Brandrauch für die ganze Bevölkerung durch Rauchmelder.

Seit 2004 gibt es im Saarland eine Rauchmelderpflicht für Neu- und Umbauten (in Schlaf- und Kinderzimmern, sowie Fluren die als Rettungsweg dienen). Die Feuerwehr appelliert daher an Vermieter und private Eigentümer, nicht länger mit der Installation der lebensrettenden Geräte in Fluren, Schlaf- und Kinderzimmern zu warten.

Quelle: http://www.rauchmelder-lebensretter.de/

Informationen vor Ort

Der Förderverein der Feuerwehren Riegelsberg und Walpershofen informiert sie am kommenden Freitag und Samstag im Wasgaumarkt am Walter-Wagner-Platz in Riegelsberg.

Archivbilder

Beratungsgespräch mit einem interessierten Bürger.
Beratungsgespräch mit einem interessierten Bürger.Das neue Rauchhaus demonstrierte die schnelle Rauchausbreitung in einem Wohnhaus.Die Feuerwehr empfiehlt die Montage von Rauchmeldern in den eigenen vier Wänden.